06.05.2026
Wir informieren: Weniger Strahlung im Haus kann „psychische Erkrankungen“ heilen
Kürzlich fand in Neckartenzlingen der Vortrag von Helmut Giesa (Baubiologe) zum Thema Elektrohypersensibilität und Möglichkeiten der Abschirmung elektromagnetischer Felder statt.
Bert Hauser hat dazu folgenden Bericht verfasst:
Der dramatische Anstieg „psychischer Erkrankungen“, von dem neuerdings in aller Welt die Rede ist, kann in vielen Fällen auf eine hohe technische Strahlenbelastung in der eigenen Wohnung oder am Arbeitsplatz sowie auf den falschen Gebrauch Sozialer Medien zurückgeführt werden. Darauf hat der Baubiologe Helmut Giesa bei einem Vortrag in Neckartenzlingen kürzlich hingewiesen. Er kenne viele Fälle, in denen die so genannten „psychische Erkrankung“ sich oft schlagartig verbessert hätten, wenn die Betroffenen in Räumen lebten, in denen es keine oder nur eine sehr geringe Strahlenbelastung gibt, betonte der bis vor kurzem noch in Metzingen wohnende Fachmann.
Nach einer Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes vom April 2026 hat die Zahl der ärztlichen Behandlungen „psychischer Erkrankungen“ in fast allen Altersgruppen zugenommen, am stärksten bei den 10- bis 19-Jährigen: 2024 waren danach 36,5 % mehr psychisch erkrankte Kinder und Jugendliche in stationärer Behandlung als vor 20 Jahren. Neue alarmierende Signale bei Kindern seien: Lern- und Gedächtnisstörungen sowie Anzeichen von kindlicher Demenz. Auch bei den über 60-Jährigen gab es starke Zuwächse „psychischer Erkrankungen“.
Wenn ärztliche Untersuchungen keine konkreten Anhaltspunkte für Beschwerden geben, würden sie von vielen Ärzten nicht selten auf eine gestörte „Psyche“ statt auf einen zu starken Elektrosmog zurückgeführt, meinte Giesa. Der Sammelbegriff für krankhafte Symptome lautet dann oft „Elektrohypersensibilität“ (EHS). Viele der Betroffenen beklagen Müdigkeit, Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Schwindel, Bluthochdruck, Gedächtnisverlust, Gelenkschmerzen und Panikattacken. Auch Durchblutungsstörungen, Autoimmunerkrankungen, Schmerzen im Brustbereich, Herzrhythmusstörungen, Muskelkrämpfe, Tinnitus, selbst Hirntumore, Brustkrebs und Kinderleukämie sowie Parkinson und andere vorzeitige Alterserscheinungen können ihre Ursache in einer zu hohen Strahlenbelastung im Lebensumfeld der Patienten haben. Die Betroffenen müssen sie sich mit ihrer sogenannten „psychischen Erkrankung“ aus dem öffentlichen Leben weitgehend zurückziehen und verlieren oft ihren Arbeitsplatz. Man spricht inzwischen von 5 bis zu 10 % der Bevölkerung, die oft, ohne es selbst zu wissen, unter EHS leiden.
Um gegen die durch Elektrosmog verursachten Krankheiten vorzugehen, müssen nach Auffassung von Helmut Giesa als erstes zuverlässige Messungen am Wohn- und Arbeitsbereich der Erkrankten vorgenommen werden. Nur so könnten schädliche elektromagnetische Felder ermittelt und vermindert oder wenigsten bei Nacht abgeschaltet werden. Auch von Elektroschaltern und -leitungen oder von flimmernden Leuchtmitteln, wie LED-Lampen, könnten negative elektrische Spannungen in der Luft ausgehen. Ursache für die elektrostatische Aufladung einer Wohnung könne auch ein vollsynthetischer Teppichboden sein. Zur besseren bautechnischen Abschirmung einer Wohnung könnten ein neuer Teppichboden, eine Wärmeschutzverglasung und bestimmte schwarze abschirmende Wandfarben beitragen, die man wieder weiß oder farbig überstreichen kann. Wo nötig könne auf der Seite einer Wohnung oder eines Arbeitsplatzes, die zu stark von außen bestrahlt wird, ein elektrisch leitfähiges feinmaschiges Gitter, etwa ein Edelstahlgewebe angebracht werden. Alle Schutzmaßnahmen müssten aber immer gut geerdet sein. Alle bautechnischen Neuerungen erforderten stets auch neue Messungen, weil die Strahlung nicht selten irgendwo reflektiert wird und an anderer Stelle dann in die Wohnung eindringen kann.
Eine bautechnische Besonderheit ist nach Giesa die Errichtung eines an der Decke aufgehängten Baldachins rund um ein Bett sowie die Verlegung einer geeigneten Matte unter dem Bett. Wichtig sei es auch, darauf zu achten, dass in einer Wohnung keine ferngesteuerten „Kommunikationsmodule“ eingebaut werden, mit denen z. B. ein Heizungssystem oder der Stromverbrauch gemessen, überwacht und aus der Ferne gesteuert werden kann.
