Immer im Focus: Das Smartphone
„Was ist der Unterschied zwischen einem Kind und einem Erwachsenen – oder, zugespitzt: zwischen einem Kind in einem Erwachsenen-Körper und einem gereiften Menschen? Nein, es geht nicht um Körper- oder Gehirngrösse, nicht um Wortschatz oder Erfahrung. Das Zauberwort für die Differenz heisst: Belohnungsaufschub ….
Angriffe auf die Gehirne
Was geschieht, wenn unfertige Gehirne von Kindern auf eine Reizüberflutung treffen, die ständige Belohnung verspricht – zum Beispiel durch ein Gerät in der Hosentasche, das im Sekundentakt Aufmerksamkeit erheischt? Genau: Überforderung, soziales Chaos, pathologische Entwicklungen …
Unerschöpflicher Spender von Dopamin
Süchtig ist, wer verzweifelt auf der Suche nach dem nächsten Dopaminkick ist. Und seit bald zwei Dekaden gibt es eine Substanz, die auf ungeschützte Gehirne ohne ausgebildeten Frontallappen trifft: das stets griffbereite Smartphone … Die Jugendlichen leben in einem Zustandes des Rausches ... Und die vielen in dieser Hinsicht nicht viel reiferen Erwachsenen?
... Beginnen wir also damit: Nennen wir die Dinge beim Namen. Was wir erleben, ist eine stille, aber massive Drogenepidemie unter Kindern und Jugendlichen – verursacht durch Geräte, die wir ihnen selbst in die Hand gedrückt haben. Wo bleibt die Verantwortung?“
Lesen Sie die ganze lesenswerte Kolumne auf:
https://www.tagblatt.ch/leben/smartphones-drogen-fuer-die-kinder-kolumne-rene-scheu-ld.4084852



