EU-Parlament (II): Erster Schritt Social Media Verbot unter 16 – weitere Schritte müssen folgen

Ein schulisches und außerschulisches Gesamtkonzept zur Medienmündigkeit ist notwendig
Social Media erst ab 16, eine gute Empfehlung des Europaparlaments vom 20.11.2025. Die Abgeordneten machen sich Sorgen um die Gefahren für die körperliche und geistige Gesundheit Minderjähriger im Internet. Der Beschluss basiert v.a. auf dem Nachweis, dass diese Medien auf Sucht programmiert sind, sie massenhaft auslösen und die Daten der Kinder und Jugendlichen von den IT-Konzernen für ihre Geschäfte missbraucht werden. Dieser Beschluss ist ein erster Schritt. Seine Umsetzung wird aber nur wirkungsvoll sein, wenn vier weitere Schritte folgen.
Das Europaparlament hat einen ersten Schritt gemacht!Bild: Wikipedia, Diliff

 

Gesamtkonzepte zum Schutz der Kinder und für eine Erziehung zur Medienmündigkeit liegen vor - eine pädagogische Wende ist überfällig

Bilder: privat

Im Appell der 75 Experten an die Bundesregierung wird ein Konzept der Erziehung zur Medienmündigkeit vorgeschlagen. Im Bild die Initiatoren des Appells: Dr. Uwe Büschung, Mario Gerwig, Peter Hensinger MA, Prof. Ralf Lankau, Prof. Manfred Spitzer, Prof. Klaus Zierer 

Die Schritte, um die das Social Media Verbot des EU-Parlaments ergänzt werden muss

Schritt 1. Der einseitigen Fixierung der Kinder und Jugendlichen auf das Smartphone- und Tabletgaming, Kontakte und Informationen über digitale Medien müssen die Kommunen und Bildungseinrichtungen reale Angebote entgegensetzen. Dass erfordert eine massive finanzielle und logistische Förderung von Sport- und Musikvereinen, Theaterspielen, Kunstprojekten, Jugend – und Wandergruppen, kreativen Angeboten in Jugendhäusern, Ausbau der politischen Bildung, genug und gut ausgestattete KiTas und Schulen. Das Verbot muss in ein Positivprogramm der Erziehung zur Medienmündigkeit, wie es im Appell der 75 Experten im März 2025 vorgeschlagen wurde, eingebettet sein.

 

Ttel:diagnose:funk

Digitale Bildung - Irrweg und eine Ursache des Leistungsabfalls

Schritt 2. Die Korrektur des Konzepts der Digitalen Bildung, der einseitigen Orientierung auf die MINT-Fächer durch die Stärkung der allgemeinbildenden und bewegungsorientierten Fächer Deutsch, Musik, Sport, Kunst und Naturerfahrung. An den Schulen muss eine altersgerechte Erziehung zur Medienmündigkeit stattfinden, bis zum 16. Lebensjahr werden die Grundfertigkeiten analog erlernt, um dann die digitalen Medien inhaltlich und technisch zu beherrschen. Bis zum 16. Lebensjahr bleibt der Unterricht bildschirmfrei. Lehrer können didaktisch selbstbestimmt digitale Medien als Hilfsmittel einsetzen.

Die Festlegung im Koalitionsvertrag der Bundesregierungb zur Digitalen Bildung 2.0. und autonomem Lernen, für das jeder Schüler vom Staat ein Tablet bekommen soll, würde die Wirkung des Beschlusses des EU Parlaments aufheben. Wird der Unterricht komplett digital, wie es die Bundesregierung will, legitimiert dies die Dauernutzung von Smartphones und Tablets. Natürlich werden die Schüler dann tausend Wege finden, um das Social Media Verbot zu umgehen. Das ist so, als würde man trotz des Alkoholverbots bis 16 auf jede Schulbank Alkopops stellen, das Trinken verbieten, aber das Riechen daran erlauben. Prof. Klaus Zierer hat in einer >>> Studie außerdem nachgewiesen, dass schon die Anwesenheit eines Smartphones zur Ablenkung und schlechteren Leistungen führt (Brain Drain Effekt).

 

Bilder: Privat, Jones

Die Neurobiologinnen Prof. Gertraud-Teuchert-Noodt und Dr. Keren Grafen und der Gehirnforscher Prof. Manfred Spitzer warnen seit über 20 Jahren vor den Folgen der Reizüberflutung des Gehirns durch digitale Medien.

Gehirnforscher wiesen schon vor Jahrzehnten auf Risiken hin - man wollte es nicht wissen

Schritt 3. Die psycho-sozialen Probleme, die auf die dysfunktionale Nutzung digitaler Medien zurückzuführen sind, wie Bewegungsarmut und Adipositas, motorische Störungen und  Sprachstörungen, Kurzsichtigkeit und vielen anderen Folgen (s. dazu den Review von Prof. Manfred Spitzer), v.a. die negativen Folgen für die Gehirnentwicklung, erfordern ein Verbot bis zum 16. Lebensjahr. Die neurobiologische Lernforschung hat nachgewiesen, warum die frühe Nutzung digitaler Medien irreversible Schädigungen im Gehirn verursacht, z.B. Sucht oder ein unterentwickeltes Raum-Zeit-Gedächtnis. Diese Zusammenhänge, die in dem Vortrag von Dr. Keren Grafen  "Auswirkungen einer digitalisierten Kindheit auf die kognitive und emotionale Reifung des Gehirns" und dem Artikel von Prof. Gertraud Teuchert-Noodt / Peter Hensinger "Ohne Berücksichtigung der Erkenntnisse der Gehirnforschung gelingt kein Ausweg aus der Smartphone-Epidemie" dargestellt werden, müssen zum Wissen von Pädagogen und Eltern werden. Dann werden sie motiviert sein, konsequent die Nutzung digitaler Medien einzuschränken.

 

Titel: diagnose:funk

Auswirkungen der Strahlenbelastung auf Gedächtnis und Lernen

Schritt 4. „Wirkt Mobilfunkstrahlung auf das Gehirn?“ Hochfrequente elektromagnetische Felder verändern zentrale Stoffwechselprozesse im Gehirn. Besonders alarmierend ist die daraus resultierende Desynchronisation endogener Rhythmen – zentrale Abläufe geraten aus dem Takt und das neuronale Zusammenspiel wird massiv gestört. Das hat Folgen für Lernen, Gedächtnis und Verhalten – bis hin zu neurologischen und neurodegenerativen Störungsbildern. Über 50 Studien werden dazu im ÜBERBLICK Nr. 4 dokumentiert, insbesondere auch die Auswirkungen von WLAN [1] auf den Gehirnstoffwechsel (s. zu WLAN unsere Pressemitteilung vom 28.11.2025).

 

Bilder: Shahin, Odaci

Bild links: Die Studie von Shahin et al. (2015) weist die Degeneration von Neuronen durch WLAN-Bestrahlung nach: „Anzahl der Dendriten nahm bei allen exponierten Mäusegruppen zeitabhängig signifikant ab.“ „Die Anzahl der absterbenden oder degenerierenden Neuronen stieg bei den Mäusegruppen, die 30 und 60 Tage lang 2,45 GHz ausgesetzt waren.“ „Beachten Sie die neuronale Verklumpung oder Verstopfung bei Mäusen, die 60 Tage lang 2,45 GHz ausgesetzt waren.“ Bild rechts: Odaci et al.(2008) dokumentieren, wie bei 900 MHz die Körnerzellen im Gyrus dentatus abnehmen. Sie spielen eine wichtige Rolle im Lern- und Gedächtnisprozess. 

Dieser Zusammenhang von Strahlung und Gesundheitsrisiken wird von den Behörden bestritten, auch mit einem hohen medialen Aufwand, wie die MAITHINK X – Sendung zeigt. Die Studienlage wird schlichtweg gefälscht, um die Geschäfte der Mobilfunkindustrie zu legitimieren.

Wie die Strahlung Lernprozesse stört, sich direkt negativ auf den Hippocampus und die Kommunikation der Lernsynapsen auswirkt, hat Peter Hensinger in seinem Vortrag "Wirkungen der elektromagnetischen Felder des Mobilfunks auf den Gehirnstoffwechsel" auf der Umweltärztekonferenz 2025 referiert. [2] Sie hemmt die Bildung von Stoffen im Gehirn, die für Lernen und das Gedächtnis essentiell sind. Eine Minimierung der Strahlenbelastung, das Verbot von WLAN an Schulen und die Anwendung von Alternativen wie LiFi ist deshalb zwingend notwendig.

Bilder: Kim et al.

Die Bildung von BDNF, dem Dünger des Gehirns, und die Glutamatrezeptoren NMDA und AMPA werden durch Strahlung (1850 MHz) gehemmt (Kim et al.2021), und damit Lern- und Gedächtnisprozesse. Diese Stoffe triggern die Lernsynapsen und die Langzeitpotentierung (LTP).  

In seinem Vortrag auf dem Kongress der EGKU (Europäische Gesellschaft für klinische Umweltmedizin) sagte Peter Hensinger zusammenfassend:

„Die Neurobiologin Teuchert-Noodt spricht von einer „Cyberattacke auf das Gehirn“. Die Wechselwirkungen führen zu den beschriebenen pathologischen Folgen:

  • Die durch die Reizüberflutung ausgelöste Sucht und die daraus resultierende Unterversorgung des Stirnhirns mit Dopamin, u.a. mit der Folge eines gestörten Raum-Zeit-Gedächtnisses.
  • Einem Rückgang des körperlichen Spielens und Bewegungsarmut mit den Folgen eines BDNF-Mangels, motorischer Störungen und Adipositas.
  • Des Anstiegs von Sprachstörungen durch den Rückgang sozialer Kontakte.
  • Die Folgen der Strahlungseinwirkungen auf den Gehirnstoffwechsel.

Sichtbar wird diese toxische Mischung in der Bildungskatastrophe, dem Dauersinkflug der Lernleistungen. Die digitale Kindheit droht zur neurobiologischen Sackgasse zu werden. Wenn das Gedächtnis verblasst, weil Hippocampusfunktionen gestört werden, wenn Kinder aufhören zu lernen – dann verlieren wir nicht nur neuronale Plastizität, sondern auch die gesellschaftliche Zukunft.“

Fazit: Der Beschluss des Europaparlaments ist ein erster Schritt, der aber nur wirken wird, wenn man die weiteren Zusammenhänge berücksichtigt, ein Gesamtkonzept der Erziehung zur Medienmündigkeit entwickelt und konsequent die Nutzung strahlender digitaler Geräte bis zum 16. Lebensjahr verbietet.

 

Quellen

[1]  Aktuelle WLAN-Studien, die auf EMFData.org und im ElektrosmogReport rezensiert sind: Almasiova et al. (2021), Andraskova et al. (2022), Bertuccio et al. (2023), Ding et al. (2018), Gupta et al. (2018), Hasan et al. (2022), Karimi et al. (2018), Nowak-Terpilowska et al. (2023), Öszobaci et al. (2019), Othman et al. (2021), Porcher et al. (2023), Said-Salman et al. (2021), Saygin et al. (2016)Tahir et al. (2024), Tan et al. (2022),Tarsaei et al. (2022), Jamaludin et al. (2025), Popovičová et al. (2024), Vijay (2025), Baldini (2025), Sterling (2024), Treder (2023), Treder (2025), (Cakir et al. 2025)Lavan et al. (2025, Review). In unserer Datenbank www.EMFdata.org sind über die Filterfunktion mehr als 80 Studien zu WLAN abrufbar. 

[2] Aktuelle Homepage-Artikel zur Wirkungen der Strahlung auf das Gehirn: 

5G-Felder beeinflussen das menschliche Schlaf-Elektroenzephalogramm (EEG). Veränderungen im Gehirnrythmus hat gesundheitsschädigende Auswirkungen.

Starker Anstieg von Gedächtnisproblemen bei Kindern in Schweden und Norwegen. Studie von Nilsson / Hardell weist Zusammenhang mit der Strahlenbelastung nach.

Auswirkungen elektromagnetischer Strahlung (HF-EMF) auf Neurotransmitter und Gehirnfunktionen. Übersichtsstudie aus China: Das Gehirnorchester kommt aus dem Takt.

Französische Studie: Mobilfunkstrahlung beeinträchtigt die Gehirnentwicklung schon im Embryo. Die Schädigungen treten unterhalb der Grenzwerte auf.

 

Publikation zum Thema

Bild:diagnose:funk
aktuelle Version: 02.10.2025Format: A4Seitenanzahl: 24 Veröffentlicht am: 02.10.2025 Bestellnr.: 609Sprache: DeutschHerausgeber: diagnose:funk

Überblick Nr. 9: Digitale Bildung - Ausweg aus der Bildungskatastrophe?


Autor:
Peter Hensinger M.A.
Inhalt:
Wie kam es zur „Digitalen Bildung“ und im Schlepptau zur WLANisierung der Schulen? Diese Reform hat eine über 50-jährige Geschichte. Sie kumulierte im Jahr 2017 im Beschluss der Bundesregierung zum Digitalpakt Schule. Mit der „Digitalen Bildung“ sollen die Ziele der neoliberalen Vorstellungen des Homo Oekonomicus, des konditionier- und verwertbaren Menschen, erstmals verwirklicht werden. Das Datensammeln durch die digitalen Medien ist dazu die Voraussetzung. Dieser Hintergrund spielt in der Diskussion fast keine Rolle, obwohl Soziologen und Pädagogen wir Prof. Jochen Krautz und Prof. Richard Münch ihn schon frühzeitig analysierten. Selbst Lehrerverbände verfielen dem inszenierten Hype der digitalen Medien, beschäftigten sich nicht mit dem pädagogischen und ökonomischen Hintergrund. Man kann die Bildungskatastrophe und die Digitale Bildung nur verstehen, wenn man ihre Historie, die pädagogischen Theorien und die ökonomischen Interessen, die sie hervorbrachten, kennt. Von Pädagogen, die diese Hintergründe kennen, gibt es heute eine heftige Kritik und die Forderung nach einer pädagogischen Wende. Dieser Überblick stellt die Geschichte und aktuelle Debatte dar.
Cover:diagnose:funk
Stand: 06.08.2025Format: A4Seitenanzahl: 44 Veröffentlicht am: 01.08.2025 Sprache: DeutschHerausgeber: diagnose:funk

Überblick Nr. 4: Wirkt Mobilfunk auf das Gehirn?


Autor:
diagnose:funk
Inhalt:
Der Überblick Nr. 4 gibt einen wissenschaftlich fundierten Überblick über die Auswirkungen hochfrequenter elektromagnetischer Felder (HF-EMF), wie sie durch Mobilfunkgeräte und WLAN erzeugt werden, auf das sich entwickelnde kindliche Gehirn. Auf Basis von über 50 internationalen, peer-reviewten Studien werden molekularbiologische Mechanismen beschrieben, durch die Mobilfunkstrahlung in zentrale neurophysiologische Prozesse eingreift. Besonders betroffen ist der Hippocampus, der für Gedächtnis, Lernen und Raum-Zeit-Orientierung verantwortlich ist. Die Strahlung führt nachweislich zu einer Reduktion synaptischer Plastizität, einer verminderten Expression von Glutamatrezeptoren (insbesondere NMDA) sowie einer signifikanten Abnahme des Wachstumsfaktors BDNF. Diese Veränderungen beeinträchtigen die Reifung neuronaler Netzwerke und stören die Hirnaktivität durch eine Desynchronisation endogener Oszillationen. Weitere dokumentierte Effekte umfassen die Öffnung der Blut-Hirn-Schranke, oxidativen Stress, mitochondriale Schäden und kognitive Entwicklungsdefizite. Epidemiologische Studien weisen zusätzlich auf Zusammenhänge mit Verhaltensauffälligkeiten, Aufmerksamkeitsstörungen und emotionalen Dysregulationen hin. Angesichts der besonderen Vulnerabilität des kindlichen Gehirns fordert der Artikel die Anwendung des Vorsorgeprinzips in pädagogischen Einrichtungen und eine strahlenminimierte Gestaltung von Bildungsumgebungen. Die vorgelegten Ergebnisse belegen, dass die HF-EMF-Exposition als eigenständiger Risikofaktor in der Frühentwicklung ernst genommen werden muss.
diagnose:funk
Stand: 03.12.2024Format: A4Seitenanzahl: 27 Veröffentlicht am: 14.06.2024 Sprache: deutschHerausgeber: diagnose:funk

Überblick Nr. 6: Ist WLAN schädlich?


Autor:
diagnose:funk
Inhalt:
Überblick Nr. 6 dokumentiert die Studienlage zu WLAN und die Alternativen. Da WLAN eine lizenz- und oft kostenlose Frequenz ist, die deshalb Jugendliche besonders oft nutzen, hat die Studienlage zu den WLAN-Frequenzen eine besondere Bedeutung. Die WLAN-Frequenz ist besonders gut untersucht. Es liegen Erkenntnisse über Auswirkungen auf das Gehirn und in der Folge auf den Schlaf, das Gedächtnis, räumliches Denken, das Erbgut, die Blut-Hirn-Schranke, vor, aber auch auf die Fertilität, das Auge, das EEG und auf die Auslösung entzündlicher Erkrankungen durch oxidativen Zellstress.
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1. Auflage 2025Format: A5Seitenanzahl: 32, Preis 2,50 Euro (Mitglieder 1,50 Euro) Veröffentlicht am: 30.09.2025 Bestellnr.: 105Sprache: deutschHerausgeber: diagnose:funk

Ratgeber 5: Kinder und Jugendliche in digitalen Zeiten - stark und selbstbestimmt

So fördern Sie die gesunde Entwicklung Ihres Kindes
Autor:
diagnose:funk
Inhalt:
Inzwischen zweifelt niemand mehr: Smartphones und soziale Medien können Kindern und Jugendlichen massiv schaden. Was können Eltern und Schulen tun? Eine pädagogische Herausforderung. Sie ist lösbar. Kurz, konkret und verständlich hilft dabei unser neuer Ratgeber. Der Ratgeber zeigt auf, warum Kinder in erster Linie vielfältige analoge Erfahrungen brauchen – Bewegung, Natur, kreative Aktivitäten und echte soziale Begegnungen. Digitale Medien können diese wertvollen Erlebnisse nicht ersetzen, sondern nehmen nur Zeit, die Kindern für ihre natürliche Entwicklung fehlt. Besonders in den ersten Lebensjahren sollten Bildschirme konsequent gemieden werden, da das Gehirn in dieser Phase am empfindlichsten ist. Zugleich macht die Broschüre Mut und bietet konkrete Hilfestellungen: Sie erklärt, ab welchem Alter Kinder langsam und begleitet an digitale Medien herangeführt werden können, wie Eltern klare Regeln setzen und den Medienkonsum sinnvoll begrenzen. Praktische Tipps für Alltagssituationen – vom Familienessen über den Kindergarten bis zum Grundschulalter – geben Orientierung, wie Medienerziehung verantwortungsvoll gelingt.
Format: DIN B5Seitenanzahl: 156 Veröffentlicht am: 20.05.2025 Bestellnr.: 111, Preis 16,90ISBN-10: 978-3-9820585-5-9Sprache: DeutschHerausgeber: diagnose:media

Gesund aufwachsen in der digitalen Medienwelt

Orientierungshilfe für Eltern und alle, die Kinder und Jugendliche begleiten.
Autor:
Hrsg. Michaela Glöckler
Inhalt:
Viele Beobachtungen und Studien von Experten zeigen, dass der zu frühe Kontakt von Kindern und Jugendlichen mit den neuen Medien mit erheblichen Risiken für ihre Entwicklung und ihre Gesundheit verbunden ist. Wir wissen heute: Erst wenn das Kind seine biologisch notwendigen Entwicklungsschritte in den verschiedenen Lebensabschnitten gut bewältigt hat, kann es die Fähigkeit zu einem kompetenten und selbstbestimmten Medienumgang entwickeln. Das Buch nimmt die übergeordnete Fragestellung auf, was Kinder bzw. Jugendliche für ihre gesunde Entwicklung in verschiedenen Entwicklungsphasen brauchen. Der pädagogische Standpunkt der Autoren versucht eine Balance aufzuzeigen zwischen den Wünschen der Kinder und Jugendlichen und den Einschränkungen, die als Vorsorgemaßnahmen zur Abwendung von Gefahren erforderlich sind.
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