Als Referentinnen und Referenten sind viele bekannte Wissenschaftler und Ärzte dabei. Das ist erfreulich, zeugt von einer breiten Wissensbasis und macht den Kongress spannend. Von diagnose:funk referiert Matthias von Herrmann am 6.12. über den Stand der Forschung zu Mobilfunkstrahlung. Er zeigt auch, wie man sich vor den gesundheitlichen Folgen schützen kann.
Bilder: CurivoElektrosmog-online-Kongress vom 28.11. bis 7.12.2025
Themen des Kongresses:
- Stand der Forschung zur Mobilfunkstrahlung
- Immunsystem unterstützen
- Schlaf und Regeneration zurückholen
- Widerstandskräfte steigern
- Gehirn und Psyche stärken
- Alltagstaugliche Schutzmaßnahmen
- Gesunder Schlafplatz: ein Erholungsprogramm
Alles über den Kongress, die (kostenlose) Anmeldung und die Vortragszeiten:
https://www.curivo.info/elektrosmog-kongress
Die folgenden Videos sind Ausschnitte aus ein paar ausgewählten online-Vorträgen bzw. Interviews. So gewinnen Sie einen Eindruck, ob Ihnen der online-Kongress zusagt und sie sich kostenlos anmelden möchten.
Alle 26 Videos des online-Kongresses sind jeweils etwa ein Stunde lang. Sie können nach Anmeldung am jeweiligen Tag ab 10 Uhr bis zum darauffolgenden Tag 10 Uhr kostenlos angeschaut werden (siehe Programm). Wer einen kostenlosen Videotermin verpasst, kann sich zum Premium-Zugang für 59 EUR anmelden, dann alle Videos zeitlich unbegrenzt streamen und alle Vorträge und Interviews auch als Podcast anhören. (diagnose:funk zieht aus dem Premium-Zugang keinen Gewinn. Unsere Infos sind kostenlos verfügbar, dank unserer Fördermitglieder)
Unter den Videos finden Sie unsere Überblicke zu den medizinischen Aspekten der Mobilfunkstrahlung zum kostenlosen download. Darin stellen wir die aktuelle Studienlage z.B. zu Krebs, zum Gehirn oder zu EHS dar.
https://www.curivo.info/elektrosmog-kongressBild: Curivo
Publikation zum Thema
diagnose:funkStand: 08.10.2024Format: DIN A4Seitenanzahl: 18 Veröffentlicht am: 14.06.2024 Sprache: deutschHerausgeber: diagnose:funk
Überblick Nr. 1: Wie wirkt Mobilfunk auf Menschen, Tiere und Pflanzen?
Autor:
diagnose:funk
Inhalt:
Der Überblick Nr. 1 stellt die Gesamtstudienlage dar. Quellenbasiert wird dargestellt, dass es zu vielen medizinischen Endpunkten wie Fertilität und Krebs zu nahezu allen im Mobilfunk verwendeten Frequenzen peer-reviewte Studien gibt, die gesundheitliche Schädigungen nachweisen. Dies gilt sowohl für die körpernahe Nutzung von Handys, Smartwatches, Tablets und Notebooks als auch für WLAN-Router und Mobilfunkbasisstationen. Inzwischen bestätigen Dokumente der Europäischen Union und des Deutschen Bundestages diese wissenschaftlichen Erkenntnisse. Wir geben Ihnen einen Überblick über die Studienlage, der in den weiteren Publikationen dieser Reihe vertieft wird.
diagnose:funkStand: 04.12.2024Format: A4Seitenanzahl: 14 Veröffentlicht am: 14.06.2024 Sprache: DeutschHerausgeber: diagnose:funk
Überblick Nr. 2: Ist Mobilfunk krebserregend?
Autor:
diagnose:funk
Inhalt:
In Überblick Nr. 2 dokumentiert diagnose:funk die Studienlage zum Risiko einer Krebser-krankung durch Mobilfunkstrahlung. Dazu gibt es seit ca. 25 Jahren eine heftige Debatte zwischen Wissenschaft, Behörden, Mobilfunkbetreibern und Bürgerinitiativen. In den Jahren 2016 bis 2020 wurden groß angelegte, qualitativ hochwertige Studien durchgeführt, die bestätigen, dass die 2011 von der WHO beschlossene Eingruppierung der nicht-ionisierenden Strahlung in ‚möglicherweise krebserregend (2B)‘ nicht nur gerechtfertigt war, sondern diese neuen Erkenntnisse eine Eingruppierung in ‚wahrscheinlich krebserregend (2A)‘ oder gar ‚krebserregend (1)‘ erfordern. Auch die Debatte um die Krebsstatistik wird analysiert.
diagnose:funkStand: 08.10.2024Format: A4Seitenanzahl: 22 Veröffentlicht am: 14.06.2024 Sprache: DeutschHerausgeber: diagnose:funk
Überblick Nr. 3: Zeigt Mobilfunk auch nicht-thermische Wirkungen?
Autor:
diagnose:funk
Inhalt:
Überblick Nr. 3 setzt sich mit einer Hauptbegründung für die Ungefährlichkeit der Mobilfunkstrahlung auseinander: Die gesetzlichen Grenzwerte würden vor Gesundheitsrisiken schützen. Es würde keine Beweise für nicht-thermische Wirkungen geben. Jedoch: Der Ausschluss von Studien mit nicht-thermischen Wirkungen für die Risikobewertung wird inzwischen von europäischen Gremien kritisiert, ebenso in juristischen Gutachten. Dieser Überblick stellt die Diskussion um das thermische Dogma seit den 1950er Jahren bis heute dar. diagnose:funk dokumentiert darin exemplarisch 70 Studien, die nicht-thermische Wirkungen zeigen. Damit wird die Schutzfunktion der geltenden Grenzwerte wissenschaftlich in Frage gestellt.
Cover:diagnose:funkStand: 06.08.2025Format: A4Seitenanzahl: 44 Veröffentlicht am: 01.08.2025 Sprache: DeutschHerausgeber: diagnose:funk
Überblick Nr. 4: Wirkt Mobilfunk auf das Gehirn?
Autor:
diagnose:funk
Inhalt:
Der Überblick Nr. 4 gibt einen wissenschaftlich fundierten Überblick über die Auswirkungen hochfrequenter elektromagnetischer Felder (HF-EMF), wie sie durch Mobilfunkgeräte und WLAN erzeugt werden, auf das sich entwickelnde kindliche Gehirn. Auf Basis von über 50 internationalen, peer-reviewten Studien werden molekularbiologische Mechanismen beschrieben, durch die Mobilfunkstrahlung in zentrale neurophysiologische Prozesse eingreift.
Besonders betroffen ist der Hippocampus, der für Gedächtnis, Lernen und Raum-Zeit-Orientierung verantwortlich ist. Die Strahlung führt nachweislich zu einer Reduktion synaptischer Plastizität, einer verminderten Expression von Glutamatrezeptoren (insbesondere NMDA) sowie einer signifikanten Abnahme des Wachstumsfaktors BDNF. Diese Veränderungen beeinträchtigen die Reifung neuronaler Netzwerke und stören die Hirnaktivität durch eine Desynchronisation endogener Oszillationen. Weitere dokumentierte Effekte umfassen die Öffnung der Blut-Hirn-Schranke, oxidativen Stress, mitochondriale Schäden und kognitive Entwicklungsdefizite. Epidemiologische Studien weisen zusätzlich auf Zusammenhänge mit Verhaltensauffälligkeiten, Aufmerksamkeitsstörungen und emotionalen Dysregulationen hin. Angesichts der besonderen Vulnerabilität des kindlichen Gehirns fordert der Artikel die Anwendung des Vorsorgeprinzips in pädagogischen Einrichtungen und eine strahlenminimierte Gestaltung von Bildungsumgebungen. Die vorgelegten Ergebnisse belegen, dass die HF-EMF-Exposition als eigenständiger Risikofaktor in der Frühentwicklung ernst genommen werden muss.
diagnose:funkStand: 08.10.2024Format: A4Seitenanzahl: 23 Veröffentlicht am: 14.06.2024 Sprache: DeutschHerausgeber: diagnose:funk
Überblick Nr. 5: Gibt es Elektrohypersensibilität?
Autor:
diagnose:funk
Inhalt:
Überblick Nr. 5 nimmt zu der Debatte, ob die Strahlung zur Krankheit Elektrohypersensibilität (EHS) führen kann, Stellung und dokumentiert die medizinischen Erkenntnisse. Warum die Mobilfunkindustrie diese Krankheit zur Einbildung erklärt, ist nachvollziehbar. Für sie ist es geschäftsschädigend, wenn ihre Produkte mit Krankheitsfolgen in Verbindung gebracht werden. Doch auch die für den Gesundheits- und Strahlenschutz zuständigen Behörden verbreiten, EHS sei eine psychische, angstbesetzte Reaktion. Sie bestreiten Zusammenhänge mit der Strahlenbelastung und behaupten, es gäbe keinen kausalen Ursache-Wirkungsmechanismus. Mit vorliegenden Beweisen für diesen Zusammenhang und mit der Forderung nach der Kausalität als Voraussetzung für die Anerkennung einer Krankheit setzt sich dieser Artikel auseinander und auch damit, warum Menschen mit Elektrohypersensibilität diskriminiert werden.
diagnose:funkStand: 03.12.2024Format: A4Seitenanzahl: 27 Veröffentlicht am: 14.06.2024 Sprache: deutschHerausgeber: diagnose:funk
Überblick Nr. 6: Ist WLAN schädlich?
Autor:
diagnose:funk
Inhalt:
Überblick Nr. 6 dokumentiert die Studienlage zu WLAN und die Alternativen. Da WLAN eine lizenz- und oft kostenlose Frequenz ist, die deshalb Jugendliche besonders oft nutzen, hat die Studienlage zu den WLAN-Frequenzen eine besondere Bedeutung. Die WLAN-Frequenz ist besonders gut untersucht. Es liegen Erkenntnisse über Auswirkungen auf das Gehirn und in der Folge auf den Schlaf, das Gedächtnis, räumliches Denken, das Erbgut, die Blut-Hirn-Schranke, vor, aber auch auf die Fertilität, das Auge, das EEG und auf die Auslösung entzündlicher Erkrankungen durch oxidativen Zellstress.
diagnose:funkaktuelle Version: 28.10.2024Format: DIN A4Seitenanzahl: 1 Veröffentlicht am: 13.09.2024 Bestellnr.: 408Sprache: DeutschHerausgeber: diagnose:funk
Faktenblatt zur ATHEM-3-Studie
Chromosomen sichtbar verändert, Ergebnisse statistisch signifikant
Autor:
diagnose:funk
Inhalt:
Die Studie untersuchte die Langzeitwirkung von Mobilfunk-Basisstationen auf das menschliche Erbgut. Die Studie wurde in einer ländlichen Region in Deutschland durchgeführt. Das Ergebnis: Bereits geringe Strahlung von Mobilfunk-Basisstationen reicht langfristig aus, um unser Erbgut ernsthaft zu schädigen. Chromosomen, die Träger unserer Erbinformation (DNA), waren durch Aberrationen krankhaft verändert.
diagnose:funkaktuelle Version: 28.10.2025Format: DIN A4Seitenanzahl: 1 Veröffentlicht am: 28.10.2025 Bestellnr.: 412Sprache: deutschHerausgeber: diagnose:funk
Faktenblatt: Schützen Chips, Harmonisierer und Entstörgeräte?
Leider ist die Lösung nicht so einfach.
Autor:
diagnose:funk
Inhalt:
Harmonisierungs- oder Entstörprodukte gibt es in unterschiedlicher Ausführung: Aufkleber, Chips, Karten, Stecker, Amulette, Kugeln, Pyramiden. Versprochen wird, dass mit dem Produkt die elektromagnetischen Felder (Mobilfunk, WLAN, Bluetooth, DECT) gesundheitsverträglicher werden – und man weiter sorglos Smartphones und WLAN nutzen könne. Stimmt das? Wie kann ich mich wirklich schützen? In diesem Faktenblatt kommen Wissenschaftler und Baubiologen zu Wort.