Video: Was ist Elektrohypersensibilität (EHS)?

'Electrosensitivity UK' publiziert Video auf SciTube
Die britische Wohltätigkeitsorganisation 'Electrosensitivity UK' (ES-UK) hat ein Video zu EHS produzieren lassen, in dem das Krankheitsbild gut verständlich erklärt wird. Elektronische Geräte erzeugen elektromagnetische Felder – kurz EMF. Zu diesen Geräten gehören Mobiltelefone und Mobilfunkmasten, WLAN-Router, Bluetooth-Lautsprecher und intelligente Stromzähler sowie Stromleitungen und sogar Elektromotoren. Elektrohypersensibilität (EHS) ist eine körperliche Reaktion, die Menschen auf diese EMF zeigen können. Der im International Journal of Molecular Sciences veröffentlichte internationale wissenschaftliche Konsensbericht bestätigt die Ansicht, dass EHS eine reale, messbare neurologische Störung ist, die durch biologische Mechanismen und Marker gestützt wird.

Die britische Organisation 'Electrosensitivity UK' (ES-UK) ist schon seit 2003 aktiv, indem sie über EHS aufklärt und Betroffene unterstützt. Zusammen mit den Wissenschaftserklärern von SciTube wurde dieses Video erstellt.

Die im Video genannte Konsensstudie: Dominique Belpomme et al. (2021): The Critical Importance of Molecular Biomarkers and Imaging in the Study of Electrohypersensitivity. A Scientific Consensus International Report

 

Buch Titelbild diagnose:funk

Hilfen und Orientierung für Menschen mit Elektrohypersensibilität (EHS)


Homepage: Auf www.diagnose-ehs.org stehen vielfältige Informationen.

Arztsuche: Das EHS-Ärztenetzwerk umfasst inzwischen über 80 Medizinerinnen und Mediziner, an die sich Menschen mit EHS wenden können. 

EHS-Sprechstunde: Unsere Mitarbeiterin Renate Haidlauf berät mittwochs von 10:00-12:00 Uhr, Tel.: 0711-250 869 8

 

Publikationen: Mit verschiedenen Publikationen klärt diagnose:funk über EHS auf. Helfen Sie mit, diese zu verbreiten: Das Buch „Die unerlaubte Krankheit“, das Faltblatt zu EHS, der ÜBERBLICK Nr. 5 „Gibt es Elektrohypersensibilität?“ stellt dar, welche Ursachen EHS hat, ebenso der Fachartikel in umwelt-medizin-gesellschaft: Peter Hensinger / Bernd Budzinski (2024): Warum Elektrohypersensibilität (EHS) eine biologisch erwartbare Reaktion auf eine schädliche Strahlung ist (Download Deutsch / Englisch).

Beratungsstellen: Deutschlandweit gibt es die EUTB-Beratungsstellen. EUTB steht für „Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung“. Menschen mit einer (drohenden) Behinderung, chronischer Erkrankung und deren Angehörige erhalten hier Antworten zu allen Fragen der Rehabilitation und Teilhabe. EHS kann als Behinderung bezeichnet werden, da Menschen mit EHS Beeinträchtigung haben, durch die sie in Wechselwirkung mit einstellungs- und umweltbedingten Barrieren an der gleichberechtigten Teilhabe an der Gesellschaft gehindert sind. (Sozialgesetzbuch Neuntes Buch, § 2, https://www.sozialgesetzbuch-sgb.de/sgbix/2.html ). Die Teilhabe bezieht sich auf Arbeit, Bildung, soziale Teilhabe und Alltagsbewältigung.

Zusammen mit der EHS-Selbsthilfegruppe Allgäu und der EUTB Allgäu erarbeiteten wir eine Informationsschrift zu Elektrohypersensibilität (EHS). Diese kann bundesweit bei den EUTB-Beratungsstellen der EUTB Allgäu angefragt werden. Frau Sautter von der EUTB Allgäu gab uns in einem Interview Auskunft. Es ist hier zu finden: www.diagnose-funk.org/2181

Publikation zum Thema

diagnose:funk
Stand: 08.10.2024Format: A4Seitenanzahl: 23 Veröffentlicht am: 14.06.2024 Sprache: DeutschHerausgeber: diagnose:funk

Überblick Nr. 5: Gibt es Elektrohypersensibilität?


Autor:
diagnose:funk
Inhalt:
Überblick Nr. 5 nimmt zu der Debatte, ob die Strahlung zur Krankheit Elektrohypersensibilität (EHS) führen kann, Stellung und dokumentiert die medizinischen Erkenntnisse. Warum die Mobilfunkindustrie diese Krankheit zur Einbildung erklärt, ist nachvollziehbar. Für sie ist es geschäftsschädigend, wenn ihre Produkte mit Krankheitsfolgen in Verbindung gebracht werden. Doch auch die für den Gesundheits- und Strahlenschutz zuständigen Behörden verbreiten, EHS sei eine psychische, angstbesetzte Reaktion. Sie bestreiten Zusammenhänge mit der Strahlenbelastung und behaupten, es gäbe keinen kausalen Ursache-Wirkungsmechanismus. Mit vorliegenden Beweisen für diesen Zusammenhang und mit der Forderung nach der Kausalität als Voraussetzung für die Anerkennung einer Krankheit setzt sich dieser Artikel auseinander und auch damit, warum Menschen mit Elektrohypersensibilität diskriminiert werden.
Buch Titelbild diagnose:funk
Preis: 16,90 EuroFormat: A5Seitenanzahl: 368 Veröffentlicht am: 01.11.2022 Bestellnr.: 905ISBN-13: 978-3982058528Sprache: DeutschHerausgeber: diagnose:funk

Die unerlaubte Krankheit.

Wenn Funk das Leben beeinträchtigt.
Autor:
Renate Haidlauf
Inhalt:
Mindestens zwei Prozent der Bevölkerung in Deutschland sind elektrohypersensibel – durch Funk erkrankt. Das entspricht über 1,2 Millionen Erwachsenen. In diesem Buch berichten 50 Betroffene, wie sie auf Funk reagieren und welche Konsequenzen das hat für ihre Familien, ihr Wohnumfeld, den Beruf und ihr ganzes Leben. „Unerlaubte Krankheiten“ ziehen sich durch die Geschichte des Industriezeitalters. Menschen erkrankten durch Asbest, fast hundert Jahre lang verschloss man die Augen davor. Es durfte nicht sein, weil es ein lukratives Produkt infrage stellen würde. So ging es im Bergbau mit PCB-verseuchten Ölen, mit giftigen Stäuben und Dämpfen im Druckgewerbe, mit der Strahlung von militärischen Radaranlagen, die bei Soldaten Krebs verursachte. Man erkannte die Zusammenhänge mit den gefährlichen Stoffen nicht an, in jahrzehntelangen Gerichtsverfahren wurden die Betroffenen zermürbt, in den wenigsten Fällen erhielten sie eine Abfindung. In den letzten Jahren hat sich der Anteil der Menschen mit Kopfschmerzen und Schlafschwierigkeiten enorm erhöht. Sie suchen ärztlichen Rat, doch man findet keine Ursachen. Parallel dazu stieg auch die Funkbelastung durch WLAN, Sendemasten, Bluetooth etc. Solange Schmerzgeplagte und Schlaflose noch keinen Zusammenhang mit Funk erkennen, ist ihr Kranksein „erlaubt“. Stellen sie jedoch fest, dass ihre Beschwerden nachlassen, wenn sie WLAN und Co. vermeiden, dann wird ihr Urteilsvermögen schnell angezweifelt.
diagnose:funk
Oktober 2023Format: DIN LangSeitenanzahl: 8 Veröffentlicht am: 06.11.2023 Bestellnr.: 320Sprache: DeutschHerausgeber: diagnose:funk

Diagnose Elektrohypersensibilität


Inhalt:
Dieser Flyer weist Menschen darauf hin, dass man durch die Belastung durch elektromagnetische Felder (EMF) erkranken kann. Es ist davon auszugehen, dass viele Menschen durch EMF erkrankt sind, ohne es zu wissen. Unser neuer Flyer ermöglicht es Menschen, die z.B. von Schlafstörungen, Kopfschmerzen und Erschöpfung geplagt sind, einen möglichen Zusammenhang mit Mobilfunk zu erkennen und zu überprüfen. Der Flyer erklärt leicht verständlich das Entstehen von Elektrohypersensibilität. Damit gibt der Flyer erste Hilfestellung zum Umgang mit EHS und verweist auf Infos, in denen zusätzliche Informationen erhältlich sind. Mit dem Flyer wird aber nicht nur auf ein Problem hingewiesen, sondern es werden auch Lösungswege aufgezeigt.
5. Auflage November 2020Format: A5Seitenanzahl: 60 Veröffentlicht am: 01.11.2020 Bestellnr.: 101Sprache: DeutschHerausgeber: diagnose:funk | Titelfoto: Drobot Dean stock.adobe.com

Ratgeber 1: Elektrostress im Alltag

Anregungen zur Minimierung - Was jeder selbst tun kann
Autor:
Dr. G. Oberfeld (Land Salzburg), Dipl.-Ing. J. Gutbier (diagnose:funk)
Inhalt:
Seit September 2018 ist der vollständig überarbeitete Ratgeber "Elektrosmog im Alltag" mit dem veränderten Titel "Elektrostress im Alltag" erhältlich. Die nun vorliegende 5. Auflage wurde von 56 auf 60 Seiten erweitert. Wieder mit dabei ist die Landessanitätsdirektion Salzburg, auf deren „Informationsmappe Elektrosmog“ von 2008 diese Broschüre aufbaut. Mit einfacher Sprache, kurzen Texten, über 150 Bildern, Grafiken und Tabellen sowie einfache Icons für jede Empfehlung wird versucht, das komplexe Thema der Elektromagnetischen Felder (EMF) für Laien verständlich zu erläutern. Hilfestellung zur Selbsthilfe durch Prävention ist das Anliegen der Autoren. Wir danken Dr. Martin Virnich, Dr. Dietrich Moldan, Dirk Herberg und Dipl. Ing. Dietrich Ruoff für ihre Unterstützung bei der Erstellung.
diagnose:funk
Format: A4Seitenanzahl: 36 Veröffentlicht am: 01.02.2023 Bestellnr.: 249Sprache: DeutschHerausgeber: diagnose:funk

ICBE-EMF: Die Zeit ist reif für neue Grenzwerte

Die neu gegründete Grenzwertkommission weist die Unwissenschaftlichkeit der geltenden ICNIRP-Grenzwerte für Mobilfunkstrahlung nach
Autor:
ICBE-EMF / diagnose:funk
Inhalt:
Dieser Brennpunkt publiziert die Übersetzung der Studie der internationalen Grenzwertkommission ICBE-EMF (International Commission on the Biological Effects of EMF) „Wissenschaftliche Erkenntnisse entkräften gesundheitliche Annahmen, die den FCC (Federal Communication Commission, USA) und ICNIRP-Grenzwertbestimmungen für Hochfrequenzstrahlung zugrunde liegen: Folgen für 5G“ (2022). Darin fordert die ICBE-EMF die Rücknahme und Neufestlegung der Grenzwerte für die Exposition gegenüber hochfrequenter Funkstrahlung (HF). Die Rücknahme der Grenzwerte ist notwendig, denn ihre Festlegung beruht auf falschen Annahmen. Das Ziel neuer Grenzwerte wäre die Festlegung von Standards zum Gesundheitsschutz für Arbeitnehmer, die Öffentlichkeit und die Natur.
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