Neue militärische Infrastruktur
„Das beste 5G für alle und alles.“ „Verbunden wie niemals zuvor.“ Damit wirbt die Telekom für den Ausbau des 5G-Mobilfunknetzes. Viele finden das gut, weil sie nicht wissen: Es geht auch und vor allem um den Ausbau der militärischen Infrastruktur. Er erfolgt sowohl im Inland, auf dem Schlachtfeld als auch in der Truppe und den Waffensystemen über die Mobilfunkfrequenz 5G. „5G für alle und alles" – auch für die Steuerung neuer Waffensysteme, u.a. Drohnen und autonome Kampfroboter. „Verbunden wie niemals zuvor" – durch 5G als Hauptschlagader auf dem Schlachtfeld.
Bundeswehrinspekteur Alfons Mais: Drohnen werden entscheidend
Im Interview mit der Stuttgarter Zeitung erläutert der Inspekteur des Heeres Alfons Mais den Kern des Umbaus: „Ziel ist, dass der erste Kontakt mit dem Feind von unserer Seite unbemannt erfolgt. Dazu planen wir, immer Drohnen vor der eigenen Truppe zu haben, ob an Land, im Wasser oder in der Luft.“ Diese werden mobil über Funk gesteuert, deshalb seien „der bodennahe Luftraum und das elektromagnetische Spektrum in … Entscheidungen einzubeziehen“, die frühere Duellsituation „Panzer gegen Panzer“ „wird durch die Rundumverteidigung gegen die Bedrohung durch Drohnen und gegen den elektronischen Kampf des Gegners ersetzt … Die Durchdigitalisierung des Heeres wird uns schneller, präziser, weitreichender, sicherer und auch letaler machen“ [1]. Für diese „digitale Gefechtsführung“ braucht es eine lückenlose digitale 5G-Funk-Infrastruktur.




