Schutz vor Elektrosmog
Schutzartikel
Oft lesen wir, in der Schweiz gelte ein Grenzwert für Elektrosmog, der 10-mal tiefer liege, als der in Europa übliche Grenzwert. Was dabei vergessen wird, ist dass dieser sog. Anlagegrenzwert nur für einzelne, neue Antennenanlagen gilt. Durch die Vielzahl der Antennen liegt die effektive Belastung oftmals viel höher. Im weiteren gilt zu beachten, dass dieser Anlagegrenzwert nur innerhalb von sogenannten OMEN (Orten mit empfindlicher Nutzung) gilt, zu denen Wohungen gehören, aber schon der Balkon nicht mehr!
In der Realität bedeutet dies, dass die Belastung von aussen viel höher ausfallen kann. Dazu kommt die im Haus erzeugte Strahlung durch Funktechnologien, wie DECT Schnurlostelefone, drahtlose Vernetzung von PCs mit WLAN, Babyphones etc. Es ist diese Summe aller Anlagen und Geräte, die auf den Menschen einwirken. Sie soll durch "Immissionsgrenzwerte" begrenzt werden. Für UMTS ist der Immissionsgrenzwert 61 V/m, wie fast überall in Europa.
Neue Antennenanlagen müssen von den Behörden genehmigt werden, solange sie den Anlagegrenzwert erfüllen. Die Belastung für den Bürger erhöht sich kontinuierlich.
Diese Belastung stellt zunehmend eine Gefährdung der Gesundheit aller dar. Auch das BUWAL (Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft) weist auf Gefährdungen bereits weit unter den Anlagegrenzwerten hin.
Was kann sich der umsichtige Mensch in dieser Situation schützen? Mehr Schutz durch die Behörden ist nicht zu erwarten. Die Immissionsgrenzwerte im Bereich von 60 V/m werden sicher noch lange gelten. Es ist also Eigentinitiative angesagt: Selbstschutz. Der einfachste Ansatz ist Verzicht auf strahlende Geräte im privaten Umfeld: DECT Telefone, digitale Babyphone, Funk-Vernetzung der PCs zu Hause mit WLAN. Damit ist aber das Problem der von aussen einstrahlenden Quellen nicht gelöst.
Der Markt hat dieses Potential erkannt und bietet mannigfaltige Lösungen an:
Behindern beim Strahlen
Produkte wie abschirmende Hüllen, Kleber, Folien, Chips fürs Handy zeigen tatsächlich eine abschirmende Wirkung. In verschiedenen Studien konnte aber aufgezeigt werden, dass diese Produkte ihren Hauptzweck, d.h. die Verminderung der Strahlenbelastung beim Mobiltelefonieren, nicht erfüllen: Die Produkte sind entweder zu klein, so dass sie die Strahlung der Antenne und des Handys nicht abschirmen können. Grosse Kleber oder abschirmende Hüllen dagegen können zwar eine Abschirmung bewirken, die Folge davon aber ist, dass die Antennen stärker strahlen müssen, um das Handy zu erreichen und das Handy dauernd mit voller Leistung strahlen muss. Folge: die Strahlenbelastung wird vergrössert! Das BAG warnt ausdrücklich vor solchen Artikeln. (http://www.bag.admin.ch/strahlen/nonionisant/emf/h_frequence/d/schutzartikel.php)
Neutralisieren, Harmonisieren des elektromag
Einige Produkte auf dem Markt versprechen mit Hilfe von Chips, Geräten, Mineralien, Figuren und von anderem mehr, die Auswirkungen von Elektrosmog zu verändern. Diese Produkte reduzieren den Elektrosmog nicht; die Anbieter behaupten, die Wirkung zu mildern!
Die Mehrzahl dieser Produkte schuldet den wissenschaftlichen Beweis ihrer Wirksamkeit. Die elektromagnetischen Felder sind beim Einsatz solcher Geräte weiterhin unvermindert aktiv! Die Wissenschaft kennt die Mechanismen der schädigenden Wirkung von Elektrosmog (noch) nicht. Behauptungen, wissenschaftliche Lösungen zur "Entschärfung" von elektromagnetischer Strahlung sind daher äusserst zweifelhaft. Wie soll man ein Problem mit wissenschaflichen Mitteln lösen können, wenn man nicht weiss, was die Ursache bewirkt?
Esotherische und naturheilkundliche Lösungsansätze sind in diesem Zusammenhang auch problematisch, da es sich bei Elektrosmog um ein neues, technisches Phänomen handelt. Das Problem ist erst ein bis zwei Jahrzente alt, es gibt keinen viele Jahrhunderte alten Erfahrungsschatz dazu wie zu den natürlichen Phänomenen, zu denen beispielsweise Wasseradern und Erdstrahlen zählen.
Zitat BAG:
Harmonisierungsprodukte:
Bisherige wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass von solchen Harmonisierungsprodukten keine nachweisbare Wirkung ausgeht. Die von den Herstellern vorgewiesenen Resultate aus so genannt "wissenschaftlichen" Untersuchungen, die die Wirkung der Produkte bestätigen sollen, erfüllen die Kriterien der allgemeinen und anerkannten Wissenschaft nicht.
Chemische Produkte
Die chemische Industrie bietet Produkte an, die bei gesundheitlichen Beschwerden durch Elektrosmog Abhilfe schaffen sollten. Die empfohlenen Medikamente bieten jedoch bestenfalls kurzfristige Erleichterung und keine langfristigen Lösungen:
- Schmerzmittel gegen Kopfschmerzen
- Aufputschmittel gegen Mattigkeit
- Beruhigungsmittel gegen Angst- und Beklemmungsgefühle
Schutz vor Elektrosmog
Elektrosmog - resp. elektromagnetische Strahlung - ist ein physikalisches Phänomen. Einziger wirksamer Schutz vor unerwünschter Strahlung ist der Faraday'sche Schutzraum, auch Faraday-Käfig genannt. Das Prinzip des seit 1845 bekannten Faraday-Käfigs sagt aus, dass sich in einem Körper aus leitfähigem Material (Metall), keine elektromagnetischen Felder (d.h. keine elektromagnetische Strahlung) befinden können. Wer sich also wirksam vor Elektrosmog schützen will, muss sich mit einer Art Faraday'schen Schutzraum umgeben.
Da sich die Hinweise mehren, dass der Mensch insbesondere während der sensiblen Schlafphase Schutz benötigt, gibt es sinnvolle Produkte wie Schutznetze, die effektiven Schutz und Erholung während des Schlafens bieten.
Fazit: Beim jetzigen Stand der Kenntnisse bildet einzig der Faraday-Käfig einen wirksamen Schutz gegen elektromagnetische Strahlung. Darauf bauen Produkte von pro-tex (www.pro-tex.ch). Die Produkte von pro-tex sind zu familienfreundlichen Preisen erhältlich, um auch Kindern vorsorglich Schutz zu bieten.